Dez
21
Written by:
Volkmar Kuebler
21.12.2011 09:53
Die fachliche Definition lautet: Private Equity ist die Beschaffung von Eigenkapital von außerbörsliche Unternehmen zu Finanzierungszwecken.
Grundsätzlich können alle denkbaren Finanzierungsanlässe über diese Finanzierungsform abgedeckt werden. Das geht los, mit
- der Prüfung einer Geschäftsidee (Seek)
- über die Aufnahme der Geschäftstätigkeit (Start Up)
- über die Erschließung neuer Märkte, Produkte, Absatzwege
- bis hin zu dem Zeitpunkt, an dem ein Unternehmen entweder den Sprung an die Börse wagt (IPO)
- oder aber vom Eigentümer in die Hände der nächsten Generation (MBO/LBO) gelegt wird.
Also die normalste Sache der Welt – für einen Mittelständler.
Das Problem einer eigenkapitalgestützten Finanzierung für den Unternehmer ist, dass diese Form für ihn eine sehr teure Finanzierungsalternative darstellt.
Für den Private Equity-Geber dahingegend besteht das Problem darin, das jeweilige mittelständische Unternehmen hinsichtlich
· Qualität des Managements,
· der Zukunftsperspektive des Produktes oder Dienstleistungen,
· insgesamt also der zu erwartenden zukünftigen Profitabilität
möglichst sicher einzuschätzen.
Es macht daher einen großen Unterschied aus, ob ein Private Equity-Geber über die notwendigen Erfahrungen und Kompetenzen verfügt, um genau diese Art von Einschätzungen vornehmen zu können. Dieser Qualitätsanspruch an den Private Equity-Geber gilt sowohl für das kapitalsuchende mittelständische Unternehmen als auch für diejenigen, die dem Private Equity-Geber als Investoren im Hintergrund zur Verfügung stehen.
Eine unternehmerische Beteiligung will immer sorgfältig überlegt und qualifiziert geprüft werden.